Glossar

A

API

Application Programming Interface – Programmierschnittstelle, mit der Produkte oder Services unabhängig von ihrer Implementierung untereinander kommunizieren können.

Assembly based modeling

Baugruppenbasiertes Modellieren – Erstellung neuer Modelle aus Formkomponenten, die aus einer Datenbank extrahiert wurden.

Assoziative Bemaßungen

Bemaßungen, die sich automatisch an Änderungen der von ihnen bemaßten geometrischen Objekte anpassen.

B

BIM

Bauwerksdatenmodellierung mithilfe von Software. Visualisierung des Bauwerks als virtuelles Modell für transparente Planungsschritte in jeder Bauphase.

Bottom-Up Konstruktion

Ein auf Teile zentriertes Modellierverfahren, bei dem der Entwurf einer Baugruppe mit einem grundlegenden Struktur- oder Funktionselement beginnt und einzelne Teile in relativer Isolation von der gesamten Baugruppe entworfen werden.

C

Constraints

Zwangs- oder Randbedingungen, welche die Beziehungen der Lage einzelner Elemente im Modell zueinander abbilden.

D

Direct modeling

Intuitive Modifikation und direkte Manipulation eines Computermodells, indem Kurven in Skizzen gezeichnet werden. Z. B. bei Fassadenkonstruktionen mit kühner Ästhetik und fließenden Kurven.

DWG

Konstruktions-Datenformat zum Zeichnen, Formen, Rendern, Kommentieren oder Messen.

DXF

Drawing Interchange Format - spezifiziertes Dateiformat zum Austausch mit unterschiedlichen CAD-Daten.

E

ESM - European Solid Modeller

Der Hochleistungsmodellierkern aus Eigenentwicklung von ISD.

F

Feature-Technik

Protokollierung des Konstruktionsprozesses, sodass jeder Schritt über den integrierten Feature-Browser jederzeit nachträglich geändert werden kann.
Vorteil: unnötige Neu-Berechnungen und damit zwangsläufig längere Antwortzeiten werden vermieden.

G

Grid-Repeater

Musterwiederholungen im Bereich der 3D-Modellierung, mit denen in nur wenigen Schritten komplexe Mehrkörperstrukturen erzeugt werden können.

H

Hotfix

Softwareaktualisierung, die der Hersteller einer Software-Applikation bereitstellt, um einen Fehler zu korrigieren.

I

IFC

Industry Foundation Classes - offener Standard im Bauwesen zur digitalen Beschreibung von Gebäudemodellen.

Industrie 4.0

Vierte industrielle Revolution. Früher haben Maschinen die Industrie revolutioniert. Heute verändern Daten die Unternehmen. Ziel von Industrie 4.0 ist es, diese Daten aufzunehmen, abzuspeichern und zu nutzen.

InterPart-Verknüpfungen

Erstellung von Teilen in einer Baugruppe, deren Größe und Form anhand der Größe und Form eines anderen in der Baugruppe enthaltenen Teils gesteuert werden kann.

K

Kollisionsprüfung

Analyseverfahren zum Ausschluss mehrerer Komponenten in ein und derselben Baugruppe.

L

License Manager

Tool zur De-/Aktivierung neuer/alter Lizenzen.

M

Makrotechnik

Erstellung von häufig verwendeten Geometrien oder Features mit nur wenigen Eingaben

Modifikation

Bearbeitungsvorgänge wie Löschen, Verschieben und Stutzen der Objekte in der Zeichnung.

N

NC-Daten

Daten aus dem Bereich der Numerischen Steuerung, die in der sog. NC-Fertigung benutzt werden - u. a. aus den Bereichen Kunststoff-, Metall- und Holz-Bearbeitung.

O

Out of the box

Funktion einer Soft- oder Hardwarekomponente, die nach der Installation ohne weitere Anpassung sofort zur Verfügung steht.

P

Parametrik

Erzeugung eines Computer-Modells durch Eingabe numerischer Werte mit einer Reihe von Features. Z.B. bei Serienproduktionen von individualisierten Standardmöbeln oder Werkzeugen in verschiedenen Größen.

PDM

Einsatz einer oder mehrerer Software-Lösungen für die digitale Verwaltung von Produktdaten in einem zentralen System.

Pflichtenheft

Beschreibung des zu entwickelnden Systems und die an der Entwicklung beteiligten Gruppen am Beginn eines Konstruktionsprozesses. Antworten u.a. auf die Frage, wieviel Entwicklungszeit zur Verfügung steht.

PLM

System, um die verschiedenen Übergänge, denen ein Produkt während seines Lebenszyklus unterworfen ist, zu verwalten.

Product Datamanagement (PDM)

Speicherung, Verwaltung und Bereitstellung aller produktbeschreibenden und -begleitenden Daten und Dokumente während des gesamten betrieblichen Auftragsdurchlaufs und danach.

Product Lifecycle Management (PLM)

Verwaltung und Steuerung aller Daten des Produktlebenszyklus von Konstruktion und Fertigung bis hin zu Controlling, Vertrieb und Instandhaltung.

Q

Quelldatei

Datei, aus der eingefügte oder angeforderte Daten stammen und/oder zu der eine logische Verknüpfung existiert.

R

Rapid Prototyping

Verschiedene Verfahren zur schnellen Herstellung von Musterbauteilen - ausgehend von Konstruktionsdaten und möglichst ohne manuelle Umwege.

Report Manager

HiCAD-Tool, um individuelle Stücklisten auf Knopfdruck direkt aus der Baugruppenstruktur abzuleiten - sowohl als Mengen - wie auch als Strukturstückliste.

S

Simultaneous Engineering

Zeitliche Überlappung von nacheinander folgenden Arbeitsabläufen zur verbesserten Abstimmung zwischen Entwicklung und Produktion - mit dem Ergebnis reduzierter Entwicklungszeit.

Smart engineering

Umfassende Kommunikation zwischen allen am Produktentstehungsprozess Beteiligten für verbesserte Leistungsfähigkeit, Kundenakzeptanz und reduzierte Produkt(ions)kosten.

STEP

Standard for the Exchange of Product model data - Standard zur Beschreibung von Produktdaten zwecks Austauschs von Daten unterschiedlicher Systeme.

T

Top-down-Konstruktion

ein auf Baugruppen zentriertes Modellierverfahren, bei dem der Entwurf einer Baugruppe mit der höchstmöglichen Ebene beginnt und einzelne Teile und Unterbaugruppen im Kontext der gesamten Baugruppe definiert werden.

U

Urformverfahren

Ein Verfahren des Rapid Prototyping, um ein Werkstück schichtweise aus formlosem oder formneutralem Material unter Nutzung physikalischer und/oder chemischer Effekte aufzubauen.

V

Viewer

Tool, mit dem sich HiCAD-Dateien auch von Nicht-HiCAD-Anwendern schnell und anschaulich beurteilen lassen.

W

Widget

Kleines Computerprogramm, das in ein anderes Programm als Teil einer grafischen Benutzeroberfläche integriert wird, in der über den Mauszeiger Befehle eingegeben werden können.

WKS Weltkoordinatensystem

Weltkoordinatensystem, abgekürzt WKS - festes Koordinatensystem im CAD mit einem Ursprung am Punkt (0|0|0), das unveränderbar ist und von dem alle Objekte eindeutig definiert werden.

Workflow

Abwicklung arbeitsteiliger Vorgänge bzw. Geschäftsprozesse in Unternehmen und Behörden mit dem Ziel größtmöglicher Effizienz und Arbeitsablauf bei Computerprogramme.

X

XML

Ersetzt mittlerweile HTML als Standardformat, mit dem Daten zwischen verschiedenen Anwendungen ausgetauscht werden können.

Xrefs

Referenzierte Zeichnungen, die über einen Befehl im Steuerungsdialog von HiCAD z. B. aktualisiert werden können.

Y

Y-Achse

Eine der 3 Koordinaten im CAD (X,Y,Z), die keine geographischen Positionen, sondern Positionen relativ zu einem beliebigen geometrischen Ursprung (0,0,0) sind.

Z

Zugriffsmanagement

Bestimmung darüber - wer oder was im Netzwerk die Erlaubnis hat, sich mit einer bestimmten Ressource zu verbinden und Gewährleistung, dass der richtige Benutzer Zugriff auf die richtige Anwendung auf der richtigen Vertrauensstufe hat.

Mein ISD-Konto